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HPS Research
Gesundheitsreport

Jeder hat verstanden, dass das Gesundheitssystem ohne Investitionen, die ohne privates Kapital nicht finanzierbar sein werden, nicht zu retten ist. Im privaten Bereich hat auch bereits das große Fressen eingesetzt, und es bilden sich große Konzerne, die investieren können und die Märkte verändern werden. Die (lokale) Politik wehrt sich gegen die Realität und versucht alles, um in der Gesundheitsversorgung weiter mitzumischen.

  • Politik will weiter mitmischen: Alles, was in den Reports der Vergangenheit prognostiziert wurde, ist eingetreten. Die Kassenbeiträge steigen – ohne Verbesserung der Leistungen, und die Politik versucht alles, um ihre Position im Betreibergeschäft zu stärken.
  • Das private Fressen hat den Bereich Pflege erfasst: Bei den Betrei¬bern sind ebenfalls die Thesen der Reports der Vergangenheit eingetreten. Der Konzentrationsprozess ist in vollem Gange und hat derzeit den Bereich Pflege erfasst. Da es hier (und in der Reha) im Gegensatz zum Bereich Akut genug privates „Material“ gibt, ist davon auszugehen, dass das private Fressen weitergehen wird.
  • Internationale Gesundheitsgiganten werden Märkte verändern: Die These, dass am Ende des Prozesses internationale Konzerne die Gesundheitsmärkte international bestimmen und verändern werden, wird unverändert zu den vergangenen Reports aufrechterhalten. Denn Kapital, das in allen Gesundheitsmärkten fehlt, denkt bekanntlich international. Im Bereich der Pflege haben bereits französische Anbieter die führenden Positionen in Deutschland eingenommen.
  • Börse als Finanzierungsmedium wird an Bedeutung gewinnen: Unverändert aufrechterhalten wird auch die These, dass die Börse als Finanzierungsmedium für die Gesundheitsversorger eine tragende Rolle einnehmen wird. Im Ausland tut sie es zum Teil be¬reits. In Deutschland wird dies längerfristig auch kommen.

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