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Gesundheitsreport

Der Gesundheitsreport 1/17 enthält ein umfangreiches Ranking betriebswirtschaftlicher Kennzahlen von 141 Kliniken und Pflegeheimen aus dem In- und Ausland – die Inländer repräsentieren dabei im Bereich Krankenhäuser 34 % des Marktes, im Bereich Reha 30 % und im Segment Pflege 15 % – sowie 48 Kurzanalysen von nicht-börsennotierten Unternehmen der stationären Gesundheitsversorgung im Inland und 10 börsennotierten Unternehmen im Ausland. Die Einzel-Rankings sind dabei zu einem Gesamtranking zusammengeführt. Das Titelthema des Reports lautet „Der Fluch niedriger Zinsen“.

  • Neue Gesetze 2017 verstärken Trend der Vergangenheit: Im Wahljahr 2017 wird die Politik in der Gesundheit keine neuen Gesetze erlassen. Es treten allerdings einige Änderungen in Kraft, die den Trend der Vergangenheit verstärken. Unter anderem wird die stationäre Pflege leichter Fälle teurer, so dass sich in den Einrichtungen die Verschiebung von leicht zu schwer verstärken wird.
     
  • Bewertungsprobleme durch Nullzinspolitik: Die anhaltende Nullzinspolitik hebelt alle marktwirtschaftlichen Gesetze aus. Durch die notwendige Höherdotierung langfristiger Rückstellungen werden sich die finanziellen Probleme vor allem der kommunalen Betreiber weiter verstärken.
     
  • Internationalisierungstrend steigt: Nachdem sich die beiden französischen Betreiber Orpa und Korian durch eine Reihe von Übernahmen eine marktführende Position in der deutschen Pflege verschafft habe, ist Helios seit 2016 in Spanien aktiv und die Schön-Kliniken gehen nach England. Der Internationalisierungstrend in der Gesundheitsversorgung wird nicht aufzuhalten sein.
     
  • Spekulationen um Eifelhöhen-Klinik nach Kursanstiegen: Dass die Eifelhöhen-Klinik-Aktie deutlich unterbewertet ist, wurde bereits in den vergangenen Reports immer wieder thematisiert. Der vehemente Kursanstieg seit Dezember überraschte trotzdem und gibt Anlass zu Spekulationen.

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